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Mythos Burg

Die Ausstellung wird als Doppelausstellung in Berlin unter dem Titel „Burg und Herrschaft“ (25.06. - 24.10.2010) und in Nürnberg als „Mythos Burg“ (08.07.- 07.11.2010) gezeigt. Sie beleuchtet den historischen und kulturhistorischen Hintergrund zum Thema Burg auf dem aktuellen Stand der Burgenforschung. Die Burg wird als Bauwerk gezeigt, das sich vom 11. bis 16. Jahrhundert erheblich verändert hat und neben der eher selten genutzten Wehrfunktion vor allem als Wohnort und Herrschaftsmittel diente. Dabei liegt der Schwerpunkt in Berlin auf den rechtlichen und historischen Grundlagen im Zusammenhang mit der Entstehung und dem Ausbau der Burgen.
Der Nürnberger Teil widmet sich vorrangig dem Aspekt der Mythologisierung der Burg vom Mittelalter bis heute. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Burg als Baukörper und Lebensraum, sondern vor allem der Symbolgehalt, der mit diesem Bauwerk über die Jahrhunderte verbunden war und der schon früh auch im übertragenen Sinn eingesetzt wurde. Grundlage der Ausstellung sind zahlreiche Sammlungstücke des GNM, wie Waffen, bildliche Darstellungen, Kunsthandwerk, aber auch Comics und Filme sowie umfangreiche Leihgaben europäischer Museen.
Zur Ausstellung erscheinen ein zweibändiger Ausstellungskatalog mit je einem Band zu Berlin und Nürnberg sowie ein wissenschaftlicher Beiband mit den Beiträgen der vorbereitenden Tagung.

Link Ausführliche Information (pdf-Datei)
Link März 2009 (Programm und Tagungsbericht)
Externer Link www.mythosburg.de (Website zur Ausstellung)
Externer Link Burg und Herrschaft (Link zum DHM)

Projektleiter
Prof. Dr. G. Ulrich Großmann
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Reisebegleiter. Koffer-Geschichten 1750 bis heute

Die Ausstellung widmet sich dem Reisegepäck der letzten 300 Jahre in seinen verschiedenen Kontexten. Sein Aussehen und sein Material wandelten sich und wurde den veränderten Verkehrsmitteln und Bedürfnissen einer immer mobiler werdenden Gesellschaft angepasst. Ausgehend vom Fußreisenden des 18. Jahrhunderts und seinem Gepäck wird der Blick bis auf den Geschäftsmann der Gegenwart geworfen. Objekte, die das Reisen angenehmer gestalteten wie Reiseapotheken, Reisebestecke und ein Reiseservice werden ebenso zu sehen sein wie Gepäckstücke, die Menschen in ihrer größten Not bei ihrer Flucht oder Vertreibung begleiteten.
Gezeigt werden neben einer großen Bandbreite an Gepäckstücken wie zum Beispiel Schrankkoffern, Gesindetruhen, Tornister, Rucksäcken, auch Koffer und andere Reisebegleiter berühmter Personen. Ein Aspekt gilt dem Umgang und dem Transport des Gepäcks.
Ausstellungseröffnung: Dezember 2010

Projektleiterin
Dr. Claudia Selheim
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Die Frucht der Verheißung - Zitrusfrüchte in Kunst und Kultur

Zitrusfrüchte stehen als Früchte der Verheißung im Zentrum der Ausstellung. Sie künden von ewigem Leben, Tod und Auferstehung, Tugend und Reinheit. In zwei Paradiesmythen, dem Garten Eden und dem Hesperidengarten, spielen Bäume mit goldenen Äpfeln in einem Göttergarten eine wichtige Rolle. Von diesen beiden Mythen ausgehend wurde die Verheißung, die Zitrusfrüchte bergen, über die Jahrhunderte ganz unterschiedlich mit Inhalt gefüllt. Neue Erkenntnisse bietet die Ausstellung durch den umfassenden kulturhistorischen Blick auf die Zitrusfrüchte. Die Ausstellung thematisiert Agrumen nicht nur in Kunst und Botanik, sondern auch in Brauchtum, Mythologie und Religion. Als Begleitpublikation wird ein Ausstellungskatalog veröffentlicht, der das breite Spektrum der Verwendung und Bedeutung von Zitrusfrüchten beleuchtet.
Ausstellungseröffnung: Mai 2011

Projektleitung
Dr. Yasmin Doosry / Dr. Christiane Lauterbach / Dr. Johannes Pommeranz
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Johannes Grützke – Die Retrospektive. In der Reihe „Werke und Dokumente“ des Deutschen Kunstarchivs

Das zentrale Anliegen der großangelegten Retrospektive ist die Präsentation des gesamtkünstlerischen Werks des Berliner Künstlers Johannes Grützke (*1937).
Neben der Malerei werden auch Grützkes Druckgraphik, Buchillustrationen und Theaterentwürfe gezeigt. Sein plastisches Werk tritt neben seine literarischen Arbeiten. Und schließlich wird auch ein Blick auf die darstellenden Künste geworfen. Hier betätigt sich der Künstler als Redner, Schauspieler und musizierender „Erlebnisgeiger“. Wie stets in der Reihe „Werke und Dokumente“ unterstützen biographische Notizen und Archivalien die Ausstellung von Kunstwerken.
Der im Deutschen Kunstarchiv verwahrte Vorlass enthält viele Dokumente, die eine Ergänzung zur künstlerischen Vielfältigkeit darstellen. Zahlreiche kunsttheoretische Abhandlungen in Briefen, Balladen oder Reden geben Aufschluss über Grützkes Denkweise und ästhetische Position. Diese biographische Dokumentation veranschaulicht einmal mehr die schillernde Persönlichkeit des Künstlers sowohl im Privaten als auch in seiner Außenwirkung.
Die Ausstellung stellt somit erstmals den Künstler Johannes Grützke in all seinen Facetten dar und wird einen ganz neuen Blick auf sein Oeuvre ermöglichen.
Ausstellungseröffnung: November 2011

Projektleitung
Dr. Birgit Jooss
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