Dr. Frank P. Bär
Leiter der Sammlung historischer Musikinstrumente; Leiter des Programmbereichs 3, Forschungsservice

Frank P.Bär

Vita
Studium der Musikwissenschaft und Linguistik des Deutschen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
1995 Promotion über „Holzblasinstrumente im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Familienbildung und Musiktheorie“.
Während eines zweijährigen Forschungsaufenthaltes in Paris im Rahmen der „Equipe d'organologie et d'iconographie musicale“ des C.N.R.S. unter der Leitung von Dr. Florence Gétreau Vorbereitung eines DFG-Forschungsprojekts zum Pariser Holzblasinstrumentenbau im 17. und 18. Jahrhundert.
Seit 1997 am Germanischen Nationalmuseum.
NLP-Coach und NLP-Trainer D.V.N.L.P.
Seit 2006 Leiter des Programmbereichs 3, Forschungsservice.

Gremien
Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Instrumentenkunde in der Gesellschaft für Musikforschung.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Bestandskataloge der Musikinstrumentensammlung.
Konzertreihe Musica Antiqua in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk, Studio Franken.
CD-Produktionen mit ausgewählten Musikinstrumenten der Sammlung.
EU-Projekt MIMO – Musical Instrument Museums Online Externer Link www.mimo-project.eu

Publikationen (Auswahl)
Die Sammlung der Musikinstrumente im Fürstlich-Hohenzollernschen Schloß zu Sigmaringen an der Donau. Katalog. Tutzing 1994.
Holzblasinstrumente im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Familienbildung und Musiktheorie (Univ. Diss.). Tutzing 2002.
Musikinstrumente. Was ist was? Bd. 116. Nürnberg 2003.
Verzeichnis der Europäischen Musikinstrumente im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Band 4: Klarinetten normaler und höherer Stimmlage mit 2 bis 9 Klappen. Beschreibender Katalog. Wilhelmshaven 2003.
Verzeichnis der Europäischen Musikinstrumente im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Band 5: Klarinetten normaler und höherer Stimmlage mit 10 und mehr Klappen. Beschreibender Katalog. Wilhelmshaven 2004.
Verzeichnis der Europäischen Musikinstrumente im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg. Band 6: Liebesklarinetten, Bassetthörner, Bassklarinetten, Metallklarinetten. Beschreibender Katalog. Wilhelmshaven 2006.
musica instrumentalis. Zeitschrift für Organologie. Hrsg. von G. Ulrich Großmann. Nürnberg 1998 (Bd. 1), 1999 (Bd. 2), 2001 (Bd. 3), i.V. (Bd. 4) (Redaktion).

 

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Dr. Thomas Brehm
Leiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums
der Museen in Nürnberg (KPZ)

Thomas Brehm

Vita
Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt am Gymnasium.
1989 Promotion zum Dr. phil. in Neuester Geschichte.
1990-1991 wiss. Mitarbeiter im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern.
1991-1999 wiss. Mitarbeiter im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Projektleiter verschiedener Ausstellungen.
Seit 1999 am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat für das Deutsche Burgenmuseum.
Stellvertretender Vorsitzender des Beirats für das Bildungszentrum Nürnberg.

Publikationen (Auswahl)
SPD und Katholizismus 1957 bis 1966. Jahre der Annäherung (Erlanger hist. Stud. Bd.14), Frankfurt am Main u.a. 1989.
Museumspädagogen, Besucher und Ausstellungen, in: Ausstellungen anders anpacken. Event und Bildung für Besucher - ein Handbuch, hrsg. von Waltraud Schreiber, Katja Lehmann, Simone Unger, Stefanie Zabold, Neuried 2004, S. 181-189.
Was ist deutsch? Fragen zum Selbstverständnis einer grübelnden Nation. Katalog zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum (zusammen mit Matthias Hamann und Katja Happe), Nürnberg 2006.

 

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Dr. Yasmin Doosry
Leiterin der Graphischen Sammlung

Vita
Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie, der Neueren und Mittleren Geschichte sowie der Neueren deutschen Literatur an der Universität Hamburg.
1992 Promotion mit einer Arbeit zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.
1994-1995 Stipendiatin des Tempus-Projektes der EU „Civil Society and Social Change after Auschwitz“ in Polen.
1996-1998 Wissenschaftliches Volontariat am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg.
Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit 2008 Leiterin der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums.
Ausstellungstätigkeit in Krakau, Weimar, Oldenburg und Nürnberg.

Publikationen (Auswahl)
Auschwitz. 50 Years of Photographs, Paintings and Graphics, Oswiencim 1995.
1848: Das Europa der Bilder. Michels März, Nürnberg 1998.
„Wohlauf, laßt uns eine Stadt und einen Turm bauen...“ Studien zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, Tübingen/Berlin 2002.
In den hellsten Farben. Aquarelle von Dürer bis Macke aus der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 2003.
Käufliche Gefühle. Freundschafts- und Glückwunschbillets des Biedermeier, Nürnberg 2004.

 

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Dr. Thomas Eser
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Sammlung Gemälde bis 1800; Projekt Das Werk Albrecht Dürers

Thomas Eser

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Landesgeschichte an der Universität Augsburg.
1990-1994 Kunstdenkmälerinventarisation.
1994 Promotion (Dissertation zu süddeutscher Renaissanceplastik).
1995-1996 Volontariat Graphische Sammlung.
1996-1998 Betreuung der Abteilungen Gewerbemuseum und Design  (Erziehungsurlaubsvertretung).
1998-2002 Konzeption und Planung der Jubiläumsausstellung „Quasi Centrum Europae. Europa kauft in Nürnberg“.
2003-2005 DFG-Projekt „Nürnberger Goldschmiedekunst.“
Seit 2006  Koordinator von Forschungs-, Tagungs- und Ausstellungsvorhaben des GNM zu Albrecht Dürer. Schriftleitung  und Redaktion der Reihe „Dürer-Forschungen“.
Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Diverse Jury-Tätigkeiten und Lehraufträge an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Universität Augsburg.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Vita und Werk Albrecht Dürers. Geschichte der Dürer-Forschung. Beziehungen zwischen Handwerksgeschichte und Kunstgeschichte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit.

Publikationen (Auswahl)
Hans Daucher. Augsburger Kleinplastik der Renaissance. München, Berlin 1996.
Schiefe Bilder. Die Zimmernsche Anamorphose und andere Augenspiele aus den Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg 1998.
Quasi Centrum Europae. Europa kauft in Nürnberg. 1400-1800. Ausstellungskatalog Germanisches Nationalmuseum Nürnberg  [zusammen mit Hermann Maué, Sven Hauschke und Jana Stolzenberger]. Nürnberg 2002.
Zahlreiche Einzelbeiträge zu frühneuzeitlichem Kunsthandwerk und europäischer Plastik, Mitautor der Handbuchreihe „Geschichte der Bildenden Kunst in Deutschland“ (8 Bde., 2006-2009).

 

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Dr. Otto Gast
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Bibliothek

Otto Gast

 

Vita
Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft in Erlangen.
1982 Promotion.

 

 

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Dr. Silvia Glaser
Leiterin der Sammlungen Gewerbemuseum und Design

Silvia Glaser

Vita
1978-1984 Magisterstudium der Kunstgeschichte, Mittlere Geschichte und Landesgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.
1984 Magister Artium im Fach Kunstgeschichte.
1990 Promotion mit einer Arbeit zur Frühzeit der Ansbacher Fayencemanufaktur (1710-1730).
1989-1990 Volontariat am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.
Seit 1990 Abteilungsleiterin.
Seit 1990 Lehraufträge an der Universität Erlangen im Fach „Kunstgeschichte“ und an der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg.
SS 2001 und SS 2003 Lehrauftrag an der Universität Bern (Schweiz) für den Studiengang „Kunst und Beruf“.

Gremien
Jurymitglied im Rahmen der von der Handwerkskammer Mittelfranken veranstalteten Wettbewerbe „Design im Handwerk“.
Seit 2005 regelmäßig in der Fernsehsendung Kunst&Krempel als Keramikspezialistin.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Forschungen zur Majolika bzw. Fayence im europäischen Raum; allgemeine Forschungen zum Kunsthandwerk und Kunstgewerbe von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Publikationen (Auswahl)
Georg Christian Oswald (1692-1733) und die Frühzeit der Ansbacher Fayencemanufaktur, Zürich 1993 (zugleich Mitteilungsblatt 107 der Keramikfreunde der Schweiz).
Mit Andrea M. Kluxen (Hg.): Musis et Litteris. Festschrift für Bernhard Rupprecht zum 65. Geburtstag, München 1993.
Majolika. Die italienischen Fayencen im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 2000.
Italienische Fayencen der Renaissance. Ihre Spuren in internationalen Museumssammlungen. Nürnberg 2004. Zugleich: Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums Bd. 22.
Daneben zahlreiche Aufsätze, Beiträge sowie Rezensionen im Bereich der Angewandten Kunst. 

 

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Prof. Dr. habil.
G. Ulrich Großmann

Generaldirektor

G. Ulrich Großmann

Vita
geb. 1953 in Marburg/Lahn.
1973-1979 Studium der Kunstgeschichte, Europäischen Ethnologie und Christlichen Archäologie an den Universitäten Würzburg und Marburg.
1973-1980 freier Mitarbeiter der Oberhessischen Presse in Marburg.
1976-1979 (Gründungs-)Mitglied der Arbeitsgruppe für Bauforschung und Dokumentation (heute Freies Institut für Bauforschung) in Marburg/Lahn.
1980 Promotion („Der Schloßbau der Renaissance in Hessen“) bei Prof. Dr. Heinrich Klotz, Marburg.
1980-1986 Bauhistoriker am Westfälischen Freilichtmuseum Detmold.
1986-1994 Gründungsdirektor des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake, Lemgo.
1989/90 Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte im FB 4 der Universität Gesamthochschule Paderborn.
1990/91 Lehrauftrag für Kunstgeschichte an der Universität Münster (Thema: Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts).
1994 Habilitation an der Universität Hannover („Dr. ing. habil.“ Fachbereich Architektur), anschließend Lehrtätigkeit in Hannover. Habilitationsschrift: „Einführung in die historische Bauforschung“ (abgeschlossen 1992).
1994 Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.
1997 Umhabilitation an der Universität Bamberg („Dr. phil. habil.“, Kunstgeschichte des Mittelalters).
2001 Berufung zum apl. Professor an der Universität Bamberg.

Gremien, Forschungstätigkeit in Institutionen; Fachverbände
1981 Ausrichtung der Jahrestagung des (internationalen) Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) in Marburg. Seit 1982 zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises für Hausforschung, seit 1988-2006 erster Vorsitzender des AHF mit Ausrichtung von jährlichen Tagungen, u.a. in Lyon (1983), Chichester (1989), Görlitz (1992), Blankenberge/Belgien (1993), Stuhlweißenburg/Ungarn (1996), Hall i.T. (2000), Pirna (2001) und Cluny (2005).
1982-1990 Unabhängige Gutachtertätigkeit für die Verwaltungsgerichte Kassel, Darmstadt und Düsseldorf.
Seit 1992 Gründungsvorsitzender der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern. mit Durchführung jährlicher Fachtagungen, u.a. Wartburg (1993, 2002 und 2009), Brixen (1996), Utrecht (1998), Malbork/Marienburg (1999), Bozen (2005), Hallein (2010).
Seit 2005 zweiter Vorsitzender im Trägerverein Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg.
Seit 2008 ständiger Gast im internationalen Vorstand (Board) des Comité International d`Historie de l’Art (CIHA), Präsident des 33. internationalen Kunsthistorikerkongresses 2012 in Nürnberg. [Externer Link CIHA]

Forschungsschwerpunkte

  • Historischer Hausbau und speziell Fachwerkbau, besonders mittelalterlicher Fachwerkbau sowie Farbigkeit des Fachwerks
  • Bauforschung, besonders aus Sicht der Kunstgeschichte
  • Schlossbau und Architektur der Renaissance
  • Burgenbau, vor allem mittelalterlicher Burgenbau in Europa
  • Architekturdarstellungen in der europäischen Kunst, u.a. bei Albrecht Dürer
  • Vernetzung der europäischen und außereuropäischen Kunstgeschichte

Schriftenreihen als Herausgeber
Jahrbuch für Hausforschung, 1989-2005.
Schriften des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake, 1989-1995.
Materialien zur Kunst- und Kulturgeschichte in Nord- und Westdeutschland, 1991-1995.
Forschungen zu Burgen und Schlössern. Jahrbuch der Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern, seit 1994.
Burgen, Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa, Herausgeber der Reihe von Einzelführern der Wartburg-Gesellschaft, seit 1999.
Anzeiger (und andere Reihen) sowie Einzelkataloge des Germanischen Nationalmuseums, seit 1994.
Dürer-Forschungen, Schriftenreihe des Germanischen Nationalmuseums, seit 2008.

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Publikationen / Rezensionen / Gutachten

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Dr. Daniel Hess
Leiter der Sammlungen Gemälde bis 1800 und Glasmalerei; 1. Stellv. des Generaldirektors

Daniel Hess

Vita
1983-1988 Studium der Kunstgeschichte, Kirchengeschichte und Literaturkritik an der Universität Zürich.
1988 Lizentiat der Philosophischen Fakultät I der Universität Zürich.
1989-1992 Stipendien des DAAD und der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg.
1992 Promotion an der Universität Stuttgart.
1992-1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Corpus Vitrearum Medii Aevi in Freiburg i. Br.: Bearbeitung der mittelalterlichen Glasmalereien in Hessen und Rheinhessen auf der Basis von Drittmitteln der Hessischen Kulturstiftung und der Fritz Thyssen Stiftung Köln.
Seit 1998 Leiter der Sammlungen Gemälde bis 1800 und Glasmalerei am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied des Nationalkomitees des Corpus Vitrearum Deutschland und des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft.
Wissenschaftlicher Beirat zur Einrichtung des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Malerei und Glasmalerei des hohen bis späten Mittelalters und der frühen Neuzeit; Projektleitung des interdisziplinären Forschungsprojekts „Der frühe Dürer. Historiographische Modelle für ein erweitertes Verständnis von Albrecht Dürers Frühwerk“.

Publikationen (Auswahl)
Meister um das "mittelalterliche Hausbuch", Studien zur Hausbuchmeisterfrage, Mainz (Philipp von Zabern) 1994.
Das Gothaer Liebespaar - Ein ungleiches Paar im Gewand höfischer Minne, Reihe "Kunststück", Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/Main 1996. 
Die mittelalterlichen Glasmalereien in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet (CVMA Deutschland III, 1). Berlin 1999.
Eitelkeit und Selbsterkenntnis. Selbstbildnisse des 17. und 18. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 1999 (Ausstellung und Katalog).
In Rembrandts Werkstatt. Der Meister in Original, Kopie und Studie. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 2001. Ausst. Kat. Gemäldegalerie Berlin, 2002 (Ausstellung und Katalog).
Forschungsbericht: Die oberrheinische Malerei vom Paradiesgärtlein bis zum jungen Dürer. Ein Überblick über die jüngere Forschung. In: Kunstchronik 55 2002, S. 373-385.
Albrecht Dürer. Wien/Ostfildern-Ruit 2003. Kat. Nr. 3f., 6, 9, S. 120-124, 128f., 134-136.
Mit Milchbrei und Rute. Familie, Schule und Bildung in der Reformationszeit. (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 8). Nürnberg 2005 (Ausstellung und Katalog).
Daniel Hess/Oliver Mack: Zwischen akribischem Fleiß und ökonomischer Virtuosität. Überlegungen zur Malweise Albrecht Altdorfers. In: Pantxika Béguerie-De Paepe/Michel Menu (Ed.): La technique picturale de Grünewald et de ses contemporains. Colmar/Paris 2007, S. 122-129.
Daniel Hess/Thomas Eser: „Der Erker worin Dürer malte. Fragen zur Örtlichkeit von Dürers künstlerischer Arbeit. In: G. Ulrich Großmann/Franz Sonnenberger (Hrsg.): Das Dürer-Haus. Neue Ergebnisse der Forschung (Dürer-Forschungen Band 1). Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2007, S.141-172.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 3). Nürnberg 2010.

 

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Dr. Birgit Jooss
Leiterin des Deutschen Kunstarchivs

Birgit Jooss

Vita
1986-1992 Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1998 Promotion.
1992-2000 Ausstellungs- und Museumsmitarbeit im Deutschen Historischen Museum Berlin, im Museum Villa Stuck, München und im Schloßmuseum Murnau.
2000-2001 wissenschaftliche Assistenz, danach Lehrauftrag am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität München.
2002-2007 Leitung des Büros „eurinos. kunst- und kulturrecherche“.
2003 Weiterbildung zur Diplom-Archivarin.
2003-2007 Wissenschaftliche Mitarbeit an der Akademie der Bildenden Künste München zur Vorbereitung des 200jährigen Jubiläums.
Seit Oktober 2007 Leitung des Deutschen Kunstarchivs am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie.
Mitglied des Arbeitskreis Archive der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V.
Beirat der Archive der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin.

Publikationen (Auswahl)
Lebende Bilder. Körperliche Nachahmung von Kunstwerken in der Goethezeit. Berlin 1999.
Ateliers als Weihestätten der Kunst. Der „Künstleraltar“ um 1900. München 2002.
„Die Inszenierungsstrategien der Künstlerfürsten im Historismus“. In: Plurale. Zeitschrift für Denkversionen. Heft 5 - Gewinn. Hrsg. von Mirjam Goller u.a. Berlin 2005, S.196 – 228.
Nationale Identitäten – Internationale Avantgarden. München als europäisches Zentrum der Künstlerausbildung. Hrsg. mit Christian Fuhrmeister: zeitenblicke 5 (2006), Nr. 2,
Externer Link URL: http://www.zeitenblicke.de/2006/2/ [19.09.2006].
Zu den Studentenunruhen von 1968. In: Zwischen deutscher Kunst und internationaler Modernität. Formen der Künstlerausbildung 1918 bis 1968. Hrsg. von Wolfgang Ruppert und Christian Fuhrmeister. Weimar 2007, S. 81-102.
Die digitale Edition der Matrikelbücher der Münchner Kunstakademie.
Externer Link URL: http://matrikel.adbk.de [16.04.2008].
Kunstinstitutionen. Zur Entstehung und Etablierung des modernen Kunstbetriebs. In: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Vom Biedermeier zum Impressionismus. Hrsg. von Hubertus Kohle, München / Berlin / London / New York 2008, S. 188-211.
München als Ursprungsort des deutschen Impressionismus. In: Der deutsche Impressionismus. Hrsg. von Jutta Hülsewig-Johnen und Thomas Kellein. Köln 2009, S.51-60.
Das Atelier als Spiegelbild des Künstlers. In: Künstlerfürsten. Max Liebermann, Franz von Lenbach, Franz von Stuck. Hrsg. von der Stiftung Brandenburger Tor, Berlin 2009, S.57-66.
„nur der reinen Kunst zu dienen“ – Die Hochschule der bildenden Künste in München nach 1945. In: Kunstgeschichte in München 1947. Institutionen und Personen im Wiederaufbau. Hrsg. von Iris Lauterbach, München 2010, S.41-58.

 

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Dr. Frank Matthias Kammel
Leiter der Sammlungen Skulptur bis 1800 und Bauteile

Frank Matthias Kammel

Vita
1982-1987 Studium der Kunstwissenschaft, Klassischen Archäologie, Kulturtheorie/Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin.
1987 Diplom im Fach Kunstgeschichte.
1987-1995 Wiss. Angestellter an der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin (ab 1991 Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz).
Seit 1995 am Germanischen Nationalmuseum.
1997 Promotion im Fach Kunstgeschichte.

Gremien
Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft.
Beirat des Vereins zur Erhaltung der Lorenzkirche, Nürnberg.
Jury der Münchner Kunstmesse.
Ombudsmann des Germanischen Nationalmuseums.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Forschungen zur mittelalterlichen Tonplastik im deutschen Sprachraum, zur Bildschnitzerei im Umkreis von Veit Stoß und Tilman Riemenschneider.

Publikationen (Auswahl)
Die mittelalterliche Plastik in der Mark Brandenburg. Hrsg. gemeinsam mit Lothar Lambacher, Berlin 1990.
Der Brixner Altar. Ein spätgotisches Retabel zwischen Bildtradition und Wirklichkeitserfahrung, Berlin 1991.
Das mittelalterliche Chorgestühl. Ein Bildtraktat von der Allgegenwart des Bösen, Berlin 1991.
Kunst in Erfurt 1300-1360. Studien zur Skulptur und Tafelmalerei, Berlin 2000.
Begegnungen mit Alten Meistern. Altdeutsche Tafelmalerei auf dem Prüfstand. Hrsg. gemeinsam mit Carola Bettina Gries, Nürnberg 2000.
Spiegel der Seligkeit. Privates Bild und Frömmigkeit im Spätmittelalter, Ausst.-Kat. Nürnberg 2000.
Kleine Ekstasen. Barocke Meisterwerke aus der Sammlung Dessauer, Ausst.-Kat. Nürnberg 2001.
Adam Kraft. Die Beiträge des Kolloquiums im Germanischen Nationalmuseum (Hrsg.), Nürnberg 2002.
Die Marmorfigur des Paris von Gabriel Grupello (Patrimonia, Bd. 235), Nürnberg 2006.
Heiße Kufen - Schlittenfahren: Repräsentation, Vergnügen, Sport. Nürnberg 2007.

 

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Dr. Siegfried Krause
Leiter des Referats für Informationstechnologie

Siegfried Krause

Vita
1989 Promotion im Fach Klassische Archäologie an der Albert Ludwig Universität zu Freiburg. Thema: Computergestützte Klassifikationsverfahren am Beispiel der typologischen Einordnung frühminoischer Idole. (Promotionsstipendium des Landes Baden-Württemberg).
Freiberuflicher Mitarbeiter in Programmierungsprojekten (CAD, Produktionsplanung und Steuerung, etc.).
Seit 1992 am Germanischen Nationalmuseum.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Semantische Netze, Wissenskartierung, Digitalisierung, Digital Preservation etc.

Gremien
Partner im EU geförderten CHIOS Projekt zur Entwicklung des CIDOC-CRM ISO Standards.
Partner im Rahmen der European Digital Library (EDL).

Publikationen (Auswahl)
Dokumentation mit XML im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, in: AKMB News Jahrgang 6 (2000),
Nr. 1.
Zentrales Informationsmanagement am Museum, in: AKMB News Jahrggang 8 (2002), Nr. 3.
CIDOC – Conceptual Reference Model oder das Schweizer Taschenmesser für Museums- und Kulturinformatik. In: Information – Wissenschaft und Praxis 6, 2002, 333ff.
Deutsche Fassung des CIDOC-CRM ISO Standards in Kooperation mit Dr. Karl-Heinz Lampe
(Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig). Externer Link URL: http://cidoc-crm.gnm.de

 

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Dr. Petra Krutisch
Leiterin der Sammlung Möbel bis 1800

Petra Krutisch

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie, Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten in Würzburg, München und Bonn.
seit 1981 Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.
1985 Promotion zum Dr.phil. mit einer Dissertation zum Thema „Niederrheinische Kruzifixe der Spätgotik. Kruzifixe und Kreuzigungsgruppen des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts im alten Herzogtum Kleve".
1985-1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen.
1987-1989 wissenschaftliche Museumsassistentin in Fortbildung bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin.
1989-1990 freie Mitarbeiterin bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, und dem Senat von Berlin.
1990-1995 Leiterin des am Weserrenaissancemuseum Schloß Brake, Lemgo, angesiedelten Forschungsprojektes „Institut für Architektur-, Kunst- und Kulturgeschichte in Nord- und Westdeutschland".
1993 Forschungsaufenthalt in den USA [zum Thema der deutschen Beteiligung an der ersten amerikanischen Weltausstellung („Centennial“) 1876 in Philadelphia].
Seit 1995 am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (bis 2003 Leiterin des Ausstellungsreferats, seit 1997 Leiterin der Sammlung Möbel bis 1800).

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Projekte zum Thema Möbel; Untersuchungen zum zeitgenössischen Kunsthandwerk, Schwerpunkt Gold- und Silberschmiede.

Publikationen (Auswahl)
Schatzkästchen und Kabinettschrank. Möbel für Sammler. Bestandskatalog Berlin 1989.
Renaissance der Renaissance. Ein bürgerlicher Kunststil im 19. Jahrhundert. Ausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake, Lemgo. 3 Bde. (hrsg. gemeinsam mit G. Ulrich Großmann), München 1992.
Im Sinne der Alten... Italienische Majolika des Historismus, Ausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake/Lemgo, Ostfildern 1995.
Aus aller Herren Länder, Weltausstellungen seit 1851. Nürnberg 2001.

 

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Christine Kupper M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verlag

Christine Kupper

 

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Historischen Hilfswissenschaften und Byzantinischen Kunstgeschichte in Würzburg und München.
1991 Magister in Kunstgeschichte.
Berufliche Tätigkeiten neben dem Studium: freie Mitarbeit im Kunsthandel;
Werkstudentin / freie Mitarbeit im Weltkunst Verlag, München, v.a. am Kunstpreis-Jahrbuch.
1991/92 Mitarbeit im Vertrieb des Artemis & Winkler Verlages, München.
1992–1994 Verwaltungsangestellte im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München: Redaktionsassistenz Kunstchronik, Direktionssekretariat.
1994–1997 Verwaltungsangestellte im GNM: Sekretariat des Generaldirektors.
Seit 1997 Mitarbeit im Verlag des GNM: Redaktion und Herstellung.
Seit 2008 Leiterin des Verlags.

Forschungsschwerpunkt
Religiöse Kunst des Mittelalters, Buchmalerei.

Publikationen
Buch- und Ausstellungsbesprechungen in Zeitschriften des Weltkunst Verlages.
Beiträge in: Ausst.-Kat. Spiegel der Seligkeit. Privates Bild und Frömmigkeit im Spätmittelalter, 2000.
Ausst.-Kat. In den hellsten Farben. Aquarelle von Dürer bis Macke aus der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums, 2003.
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert, Nürnberg 2007.

 

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Dr. Andrea Langer MBA
Leiterin des Referats für Wissenschaftsmanagement und Marketing

Andrea Langer

Vita
1982-1985 Studium der Fächer Latein, Germanistik, Geschichte an der Universität Mainz.
1985-1997 Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten Mainz und Würzburg.
01/1995 bis 12/1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, Berlin.
01/1996 bis 05/2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig.
10/2004 – 10/2007 Berufsbegleitender Masterstudiengang „Kulturmanagement/-marketing“ (Externer Link Hochschule Harz / Hochschule Merseburg).
Seit Juni 2008  Leiterin des Referats „Wissenschaftsmanagement und Marketing“ und persönliche Referentin des Generaldirektors am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitorganisatorin des Externer Link Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger.
Mitglied der Historischen Kommission für Schlesien.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Kunst und Kultur in Ostmitteleuropa in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Publikationen (Auswahl)
Monografien/Herausgeberschaft:
Metropolen und Kulturtransfer im 15./16. Jahrhundert. Prag–Krakau–Danzig–Wien. Hg. zus. mit Georg Michels, Stuttgart 2001.
Barocke Sakralarchitektur in Wilna: Verfall und Erneuerung. Fotografien von Kęstutis Stoškus. Ausstellungskatalog. Hg. zus. mit Dietmar Popp. Marburg 2002.
Die Gnadenkirche „Zum Kreuze Christi“ in Hirschberg. Zum protestantischen Kirchenbau Schlesiens im 18. Jahrhundert. (Diss. Mainz 1997) Stuttgart 2003.
Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert. Warszawa 2004.
Wileńska architektura sakralna doby baroku. Dewastacja i restauracja. Fotografie – Kęstutis Stoškus. Katalog wystawy. Hg. zus. mit Dietmar Popp. Marburg/Warszawa 2005.
Karl IV., Kaiser von Gottes Gnaden. Kunst und Repräsentation des Hauses Luxem­burg 1347–1437. Hg. v. Jiří Fajt, unter Mitarbeit von Markus Hörsch und Andrea Langer. München / Berlin 2006.
Kunst als Herrschaftsinstrument. Böhmen und das Heilige Römische Reich unter den Luxemburgern im europäischen Kontext. Hg. zus. mit Jiří Fajt. München / Berlin 2008.

Aufsätze:
Die Kunst Schlesiens von der Romanik bis zur Breslauer Moderne. In: Schlesien und die Schlesier. Hg. v. Joachim Bahlcke, München 1996, 297–319.
Die visuelle Repräsentation der Königin. Zu frühneuzeitlichen Porträts von jagiellonischen Herrschern und Herrscherinnen. In: Das Frauenzimmer. Die Frau bei Hofe in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Hg. v. Jan Hirschbiegel und Werner Paravicini, Stuttgart 2000, 133–150.
Residenzfunktion – Residenzwechsel: Krakau und Ujazdów/Warschau zur Zeit von Bona Sforza und Anna Jagiellonka. In: Krakau, Prag und Wien: Funktionen von Metropolen im frühmodernen Staat. Hg. v. Marina Dmitrieva und Karen Lambrecht, Stuttgart 2000, 59–75.
Kobiety – sztuka – transfer kulturowy. Projekt badawczy dotyczący kobiet dynastii jagiellońskiej w XV i XVI wieku. In: Polska Akademia Umiętności. Wydział historyczno-filozoficzny. Prace Komisji Środkowoeuropejskiej VIII. Pod red. Leszka Belzyta i Jana Pirożyńskiego, Kraków 2000, 79–95.
„Ex longa stirpe Imperatorum“. Zum Einfluß Elisabeths von Habsburg (1436/37–1505) auf die Kunst- und Repräsentationstraditionen am jagiellonischen Hof. In: Metropolen und Kulturtransfer im 15./16. Jahrhundert. Prag–Krakau–Danzig–Wien. Hg. v. Andrea Langer und Georg Michels, Stuttgart 2001, 121–140.
Die Visualisierung der lutherischen Konfession in der Kunst der schlesischen Territorien (16.–18. Jahrhundert). In: Kulturgeschichte Schlesiens in der Frühen Neuzeit. Hg. v. Klaus Garber. Teil 1–2, Tübingen 2005, T.2, 819–865.

 

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Dr. Christiane Lauterbach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bibliothek; stellv. Leiterin der Bibliothek

Christiane Lauterbach

Vita
1999-2001 Ausbildung für den höheren Dienst an wiss. Bibliotheken.
2002 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Universität zu Köln.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Geschichte der Gartenkunst.
Gartenallegorien.

Publikationen (Auswahl)
Gärten der Musen und Grazien. Mensch und Natur im niederländischen Humanistengarten 1522 - 1655. München [u.a.], 2004. Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2002. (Kunstwissenschaftliche Studien; 111).
„Die Jugend und Natur zu bezwingen“. Zur Auffassung vom Lustgarten in Jan Baptist Houwaerts „Pegasides Pleyn ende Den Lust-Hof der Maeghden“. In: Die Gartenkunst, N.F. 14. 2002 Nr. 1, S. 50-55.
Rara, Rariora, Rarissima : vom langen Weg zur Kenntnis des seltenen und kostbaren Buches. In: Imprimatur. Ein Jahrbuch für Bücherfreunde. - N.F. 19 (2005), S. 9-28.
Masked allegory. The cycle of the four seasons by Hendrick Goltzius, c. 1594-95. In: Simiolus 31 (2005),
S. 310-321.

 

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Dr. Jessica Mack-Andrick
stellv. Leiterin des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums
der Museen in Nürnberg (KPZ)

Jessica Mack-Andrick

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Denkmalpflege an der Otto-Friedrich Universität Bamberg.
2003 Promotion im Fach Kunstgeschichte.
1996–2002 Studien- und Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
2003–2005 Wissenschaftliche Volontärin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
2006/2008 Lehraufträge an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit Übungen zur Museumspraxis.
2005–2008  Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Ausstellungskonzeption und Projektleitung, Co-Kuratorin der Ausstellungen „David Teniers d.J. Alltag und Vergnügen in Flandern“ (2005/06) und „Grünewald und seine Zeit“ (2007/08), Konzeption und Organisation von Führungen und Begleitprogrammen der Ausstellungen.
Seit März 2009 Stellvertretende Leiterin des KPZ und Leiterin der Abteilung Erwachsene und Familien.

Publikationen (Auswahl)
 „Der Schaffer, der geschaffen vor unser Leiber Ruh“. Der Grabstein des Dr. Adam Schaffer, Markgräflicher Leibarzt und Stadtphysikus zu Bayreuth. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1999, S. 278–283.
Pietro Tacca, Hofbildhauer der Medici (1577–1640). Politische Funktion und Ikonographie des frühabsolutistischen Herrscherdenkmals unter den Großherzögen Ferdinando I., Cosimo II. und Ferdinando II. Univ. Diss. Bamberg 2003. Weimar 2005.
Hofkünstler wider Willen? Stefano della Bella zwischen fürstlicher Patronage und freiem Künstlertum. In: Stefano della Bella. Ein Meister der Barockradierung. Ausstellungs- und Sammlungskatalog der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Karlsruhe 2005.
Stefano della Bella. Ein Meister der Barockradierung. Ausstellungs- und Sammlungskatalog der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Karlsruhe 2005, 17 Katalogeinträge.
 „Teniers pinxit“. Die Rezeption von David Teniers d. J. in der Reproduktionsgraphik des 17. und 18. Jahrhunderts. In: David Teniers der Jüngere 1610–1690. Alltag und Vergnügen in Flandern, hrsg. von Margret Klinge und Dietmar Lüdke. Heidelberg 2005, S. 76–86.
Ausst. Kat. David Teniers der Jüngere 1610–1690. Alltag und Vergnügen in Flandern, hrsg. von Margret Klinge und Dietmar Lüdke, Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Heidelberg 2005, 22 Katalogeinträge.
 Von beiden Seiten betrachtet. Überlegungen zum Tauberbischofsheimer Altar. In: Grünewald und seine Zeit, München 2007, S. 68–77.
Ausst. Kat. Grünewald und seine Zeit, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, München 2007, 40 Katalogeinträge.
„Der Bote“ von Giuseppe Maria Crespi – Genrebildnis, Ausdrucksstudie, Freundschaftsbild . In: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg, Bd. 46 (erscheint 2010).

 

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Dr. Matthias Nuding
Leiter des Historischen Archivs und des Münzkabinetts

Matthias Nuding

Vita
1991-1998 Studium der Fächer Geschichte, Latein und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und Cassino; erstes Staatsexamen.
1998-2000 Wissenschaftlicher Angestellter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.
2002-2004 Referendariat für die Laufbahn des höheren Archivdienstes am Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden und an der Archivschule Marburg; archivarische Staatsprüfung.
2004 Promotion im Fach Geschichte an der Universität Heidelberg.
2005 Wissenschaftlicher Archivar am Generallandesarchiv Karlsruhe.
2004/05 und 2005-2009 Wissenschaftlicher Archivar am Deutschen Historischen Institut Paris.
Seit 2009 am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.

Publikationen (Auswahl)
Die Universität, der Hof und die Stadt um die Wende zum 15. Jahrhundert: Fragen an die ältesten Heidelberger Rektoratsakten, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 146 (N. F. 107), 1998, S. 197-248.
Das Rektorbuch des Marsilius von Inghen: Entstehung, Funktion und Nachwirkung, in: Die Rektorbücher der Universität Heidelberg (Acta Universitatis Heidelbergensis), Bd. 1: 1386-1410 (zugleich das erste Amtsbuch der Juristischen Fakultät), hg. v. Jürgen Miethke, Heidelberg 1999, S. 601-652.
Matthäus von Krakau: 'De contractibus'. Erstausgabe, Heidelberg 2000 (Editiones Heidelbergenses, 28).
Geschäft und Moral: Schriften 'De contractibus' an mitteleuropäischen Universitäten im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert, in: Fritz P. Knapp, Jürgen Miethke u. Manuela Niesner (Hg.), Schriften im Umkreis mitteleuropäischer Universitäten um 1400. Lateinische und volkssprachige Texte aus Prag, Wien und Heidelberg: Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Wechselbeziehungen, Leiden / Boston 2004 (Education and Society in the Middle Ages and Renaissance, 20), S. 40-62.
Mobilität und Migration von Gelehrten im Großen Schisma, in: Martin Kaufhold (Hg.), Politische Reflexion in der Welt des späten Mittelalters / Political Thought in the Age of Scholasticism. Essays in honour of Jürgen Miethke, Leiden / Boston 2004 (Studies in Medieval and Reformation Thought 103), S. 269-285.
Terminologische Unschärfen im Grenzbereich von Schriftgutverwaltung, Informationstechnik und Archivwesen, in: Alexandra Lutz (Hg.), Neue Konzepte für die archivische Praxis. Ausgewählte Transferarbeiten des 37. und 38. Wissenschaftlichen Kurses an der Archivschule Marburg, Marburg 2006 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg, 44), S. 87-122.
Matthäus von Krakau. Theologe, Politiker, Kirchenreformer in Krakau, Prag und Heidelberg zur Zeit des Großen Abendländischen Schismas, Tübingen 2007 (Spätmittelalter und Reformation, N. R. 38).
Die Interalliierte Rheinlandkommission: ihre Entstehung und die Quellen zu ihrer Geschichte, in: Actes du colloque "Quand les canons se taisent", Bruxelles, novembre 2008 (série "Études sur la Première Guerre mondiale" des Archives générales du Royaume) (im Druck).

 

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Dr. Ursula Peters
Leiterin der Sammlung 19. und 20. Jahrhundert

Ursula Peters

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie.
1978 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Albertus-Magnus-Universität zu Köln. Thema der Dissertation: Form und Gehalt des fotografischen Bildes in Deutschland 1839-1900.
1978-1979 Volontariat am Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig, Köln.  
1979-1987 Leiterin des Kunst- und Museumsvereins Wuppertal sowie Betreuung der Graphischen Sammlung des Von der Heydt-Museums. 

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Kunst nach 1945 in Deutschland mit Berücksichtigung der verschiedenen Tendenzen in den deutschen Besatzungszonen; Kunst- und Kulturgeschichte in Deutschland im 19. Jahrhundert mit Berücksichtigung nationaler und nationalistischer Tendenzen im Bereich der Alltagskultur; die Idee des Internationalen in der deutschen Kunst von der Epoche der Französischen Revolution bis zu Weimarer Republik.

Publikationen (Auswahl)
Stilgeschichte der Fotografie in Deutschland 1939-1900. (DuMont Buchverlag) Köln 1979.
„In unnachahmlicher Treue“. Photographie im 19. Jahrhundert. Ihre Geschichte in den deutschsprachigen Ländern. Ausst. Kat. Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln. Hrsg. zusammen mit Siegfried Gohr u.a., Köln 1979. 
Treffpunkt Parnass Wuppertal 1949-1965. Ausst. Kat. Kunst- und Museumsverein Wuppertal 1980 (Katalogbearbeitung).
Kataloge einer Ausstellungstrilogie zu Fragen der Alltagskultur in der Gegenwartskunst, herausgegeben zusammen mit Georg F. Schwarzbauer im Auftrag des Kunst- und Museumsvereins Wuppertal: 1. Fluxus - Aspekte eines Phänomens (1982). 2. Die sich verselbständigenden Möbel. Objekte und Installationen von Künstlern (1985). 3. Vom Essen und Trinken. Darstellungen in der Kunst der Gegenwart (1987).
Ruth Hallensleben. Frauenarbeit in der Industrie. Fotografien aus den Jahren 1938-1967. (Dirk Nishen Verlag) Berlin 1985 (Herausgabe und Bearbeitung).
Niederländische Graphik des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem von der Heydt-Museum Wuppertal, Wuppertal 1985.
Deutsche Graphik des Klassizismus und der Romantik aus dem Bestand der Graphischen Sammlung des Von der Heydt-Museums, Wuppertal 1989 (Katalogbearbeitung zusammen mit Antje Zimmermann).
Sitzgelegenheiten. Bugholz- und Stahlrohrmöbel von Thonet. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 1989 (Katalogbearbeitung zusammen mit Claus Pese).
Künstlerleben in Rom. Bertel Thorvaldsen (1770-1844), der dänische Bildhauer und seine deutschen Freunde. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg 1991 (Katalogbearbeitung).
Internationale Sprachen der Kunst. Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen der Klassischen Moderne aus der Sammlung Hoh. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 1998 (Katalogbearbeitung).
Moderne Zeiten. Die Sammlung zum 20. Jahrhundert, Nürnberg 2000.
Außerdem Kataloge, Buch- und Aufsatzveröffentlichungen zum Thema Fotografie, Malerei, Skulptur, Installationskunst, Kunstgewerbe und Inneneinrichtung 19./20. Jahrhundert.

 

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Dr. Johannes Pommeranz
Leiter der Bibliothek

Johannes Pommeranz

Vita
1994 Promotion in Kunstgeschichte.
1995-1996 Bibliotheksreferendar UB Heidelberg, 1997 Angestellter Buchhandlung Bärsch Frankfurt-Hoechst.
Seit 1998 am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied im Beirat des Künstlerhauses Lukas (Ahrenshoop).

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Mitarbeit an Jacob Burckhardt-Edition, hier Bd. 15, Kunst des Mittelalters. Aus dem Nachlaß herausgegeben von G. Ulrich Großmann (Nürnberg), Edith Struchholz (Mainz).

Publikationen
Titel Pastigliakästchen. Ein Beitrag zur Kunst- und Kulturgeschichte der italienischen Renaissance. Münster [u.a.], 1995.
Fernando Colóns Buchkäufe in Nürnberg im Winter 1521/1522. Zum Vertrieb des Nürnberger Buchhandels im Zeitalter der Fugger; in: Quasi centrum Europae, Nürnberg 2002, S. 305–319.
Kollinger, Andrea: Fernando Colóns Buchkäufe in Nürnberg im Winter 1521/1522; in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg, 2002, S. 86-111.
Externer Link Kugelrund: Gedanken zum buchkünstlerischen Werk Hans Tichas, 2005.

 

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Dr. Ralf Schürer
Leiter der Sammlungen Kunsthandwerk des Mittelalters
und der Neuzeit bis 1800; Handwerksaltertümer; Baubeauftragter

Ralf Schürer

Vita
1977-1982 Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Historischen Hilfswissenschaften und Buch- und Bibliothekskunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
2005 Promotion an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Seit 1983 wissenschaftlicher Mitarbeiter an Projekten des  Germanischen Nationalmuseums und des Bayerischen Nationalmuseums, freie Mitarbeit an Projekten der Inventarisierungsstelle der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern und des Hauses der Bayerischen Geschichte.
Seit 2000 Abteilungsleiter am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jüdischen Museums Fürth.

Aktuelle Forschungsarbeiten
Goldschmiedekunst der Neuzeit, v.a. Nürnberger Goldschmiedekunst des 16. bis 19. Jahrhunderts, Glasschnitt des 17. Jahrhunderts, Handwerksgeschichte der Neuzeit.

Publikationen (Auswahl)
Veröffentlichungen zu kunsthandwerklichen Themen, insbesondere zur Nürnberger und Augsburger Goldschmiedekunst, zuletzt:
Das Ziborium des Abtes Zenlin aus dem Zisterzienserkloster Tennenbach. In: Ralf Schürer/Jutta Zander-Seidel, Erwerbungen zur Kunst des Mittelalters: Ziborium aus Kloster Tennenbach. Zwei Nürnberger Bildteppiche (Patrimonia 165). Berlin/Nürnberg 2006, S. 6-36.
Nürnbergs Goldschmiede und ihre Auftraggeber. In: Nürnberger Goldschmiedekunst, Bd. II, Goldglanz und Silberstrahl. Nürnberg 2007, S. 70-119.
Sowie Beiträge in G. Ulrich Großmann (Hg.): Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert. Nürnberg 2007 und Nürnberger Goldschmiedekunst, Bd. I, Meister, Werke, Marken. Bearb. von Karin Tebbe, Thomas Eser, Ursula Timann u.a. Nürnberg 2007.

 

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Dr. Claudia Selheim
Leiterin der Sammlungen Volkskunde und Spielzeug

Claudia Selheim

Vita
Studium der Volkskunde, der Mittelalterlichen, der Neueren und Neuesten Geschichte in Würzburg und Wien, 1988 Magister, 1993 Promotion.
1990-1992 Mitarbeiterin in der Sammlung Volkskunde am Germanischen Nationalmuseum.
1993-1995 Volontariat am Historischen Museum der Stadt Bielefeld.
1995-1997 Mitarbeiterin am Museum der Stadt Miltenberg.
1998-2002 Mitarbeiterin am Projekt „Kleiderwechsel“ im Germanischen Nationalmuseum.
2003 Freiberufliche Tätigkeit.
2004-2007 Mitarbeiterin am Bayerischen Textil- und Industriemuseum in Augsburg.
Seit 2007 Leiterin der Sammlungen Volkskunde und Spielzeug am Germanischen Nationalmuseum.

Aktuelle Forschungsarbeiten
Neuaufstellung der Sammlung Volkskunde; Merkwelten um 1900: Die Bauernstuben.

Publikationen (Auswahl)
Die Inventare eines süddeutschen Warenlagers 1778-1824. Würzburg 1989.
Das textile Warenangebot eines ländlichen Warenlager in Süddeutschland 1778-1824. Würzburg 1994.
Likörfabrik J. Bansi Bielefeld (1823-1960). Wirtschaft - Werbung - Wohlfahrt. Bielefeld 1995.
Der erste Eindruck. Zur Selbstdarstellung Bielefelder Unternehmer auf Briefköpfen im 19. und frühen 20. Jahrhundert. In: Ravensberger Blätter, 1996, Heft 2, S. 37-44.
 „Eine große und sehr planvoll angelegte Sammlung von Volkstrachten aller deutscher Stämme“ - Sammlung und Sammlungsstrategie des Dr. Oskar Kling. In: Mäzene, Schenker, Stifter. Das Germanische Nationalmuseum und seine Sammlungen. Nürnberg 2002, S. 95-103.
Zwischen völkischer Ideologie und Heimatverbundenheit - zum Quellenwert von Trachtenpuppen. In: Hart & zart. Die Trachtenpuppen des Jungdeutschen Ordens. Münster 2003, S. 90-107.
Die Entdeckung der Tracht um 1900. Die Sammlung Oskar Kling zur ländlichen Kleidung im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog Nürnberg 2005.
Die Fachklasse für Textilberufe. In: Andreas Beaugrand und Gerhard Renda (Hrsg.): werkkunst. Kunst und Gestaltung in Bielefeld 1907–2007. Bielefeld 2007, S. 269–285.
„Ein gutes echtes Trachtenpaar“. Bedeutung und Quellenwert der Trachtenfotografie. In: Christine Dippold und Monika Kania-Schütz (Hg.): Im Fokus. Die Bildberichterstatterin Erika Groth-Schmachtenberger und ihr Werk. Würzburg 2008, S. 183–203.

 

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Dr. Tobias Springer
Leiter der Sammlungen Vor- und Frühgeschichte; Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit; komissarischer Leiter der Sammlungen Wiss. Instrumente und Jagdaltertümer/Pharmazie

Vita
Studium der Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömischen Archäologie, Vorderasiatischen Archäologie und Alten Geschichte in München, Freiburg und Regensburg.
1983 Dissertationsstudium.
1985 Wissenschaftliche Anstellung am Germanischen Nationalmuseum.
1989 Wissenschaftliches Volontariat am Germanischen Nationalmuseum.
1990 Promotion über „Das Brandgräberfeld von Friedenhain. Untersuchungen zu elbgermanischer Keramik des 3. bis 6. Jahrhunderts“.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Detailrecherchen zum Sammlungsbestand für die Erstellung eins Führers durch die Sammlung zur Vor- und Frühgeschichte.
Bearbeitung des Bestandskataloges über die Funde der Hallstattzeit im Germanischen Nationalmuseum mit der wissenschaftlichen Erschließung des Grabhügelfeldes Treuchtlingen-Schambach.

Publikationen
Die Forschungen des Germanischen Nationalmuseums zur Benediktinerabtei SS. Trinità auf dem Monte Sacro, Gargano, Apulien. Interdisziplinäre Beiträge zur Siedlungsarchäologie. Gedenkschrift für Walter Janssen, Hrsg. Peter Ettel, Reinhard Friedrich und Wolfram Schier, 2002, 359 ff.
Die Arbeit von Johanna Mestorf für das Germanische Nationalmuseum. In Julia K. Koch, Eva-Maria Mertens (Hrsg.), Eine Dame zwischen 500 Herren, Johanna Mestorf – Werk und Wirkung, Bericht der Jubiläumstagung anlässlich des 100sten Jahrestages der Verleihung des Professorentitels an Johanna Mestorf 1999, 2002, S. 159-174.
Als Franken noch nicht fränkisch war. Zur Besiedelungsentwicklung vom Ende der römischen Kaiserzeit bis zur Merowingerzeit in Nordbayern. In Franken – Vorstellung und Wirklichkeit in der Geschichte. Bericht über die Tagung des Zentralinstituts für Regionalforschung, Sektion Franken, vom 15. bis 17. Februar 2001, Werner K. Blessing und Dieter J. Weiß (Hrsg.), In: Frankonia Bd. I, 2003, S. 9-29.
Gold und Kult der Bronzezeit. In: Gold und Kult der Bronzezeit, Ausstellungskatalog des Germanischen Nationalmuseums 2003, S. 11-25; Der Goldkegel von Ezelsdorf-Buch. Ein Einzelfund und seine Parallelen. Ebd. S. 238-250.
Zur Siedelgeschichte des Hesselberges. Neue Funde bereichern das Bild. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2004, S. 7-16.
Die Sammlung Vor- und Frühgeschichte des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg. Geschichte, Ideen, Ziele. Acta Praehistorica et Archaeologica, Bd. 38, Berlin 2006, S. 75-83.

 

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Dr. Arnulf v. Ulmann
Leiter des Institutes für Kunsttechnik und Konservierung

Arnulf von Ulmann

Vita
Nach der Restauratorenausbildung für Tafelbild und gefasste Skulptur am Landesamt für Denkmalpflege in Münster sechs Jahre stellvertretender Werkstattleiter zur Restaurierung des Triumphkreuzes von Bernt Notke in der Lübecker Domkirche und Amtsrestaurator der der Ev.-Luth. Kirche Lübeck.
Promotion an der Universität Hamburg zur Bildhauertechnik des Spätmittelalters und der Frührenaissance und Warburg-Stipendiat der Universität.
Neben der Lehrtätigkeit als stellvertretender Professor an der Fachhochschule Hildesheim-Holzminden Aufbau des grundständigen Studienganges Konservierung und Restaurierung.
1982-1995 freiberuflicher Restaurator, beauftragt mit der Betreuung internationaler Ausstellungen, u.a. zur chinesischen Terrakotta-Armee in Europa und Amerika.
Seit 1992-2008 Projektleiter des zeitweise durch die Bundesrepublik geförderten Konservierungsprojektes der 102 Funeralwappen der Domkirche zu Tallinn, hierfür Auszeichnung mit dem estnische St. Marienland-Kreuz.
Seit 1995 am Germanischen Nationalmuseum.

Gremien
Vorsitzender des Fördervereins des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule Erfurt.

Publikationen (Auswahl)
Bildhauerkunst des Spätmittelalters und der Frührenaissance, Darmstadt 1984.
„ ... dem Original getreu nachgemalt ...“. Zu den liturgischen Gewändern am Triumphkreuz von Bernt Notke, 1477. In: Moraht - Fromm (Hrg): Unter der Lupe, neue Forschungen zu Skulptur und Malerei des Hoch- und Spätmittelalters. Ulm – Stuttgart 2000, S. 147-160.
Die Restaurierung der Bentlager Reliquiengärten. Die Untersuchung. In: „Eure Gebeine werden wie Pflanzen sprossen“. Forschungsergebnisse zu den spätmittelalterlichen Reliquiengärten im Kloster Bentlage. Zeitschrift Westfalen, 77. Band, 2002, S. 114-136.
Anti - Aging für die Kunst, Restaurieren – Umgang mit den Spuren der Zeit. Lesebuch anlässlich der Ausstellung vom 1. April - 1. August 2004 im Germanischen Nationalmuseum, Veröffentlichung des Institutes für Kunsttechnik und Konservierung im Germanischen Nationalmuseum, Band 7. Nürnberg 2004.
Mit ‚Pracht und Prahl’, Leichenbegängnisse in Estland. In: Jahrbuch des baltischen Deutschtums. Band 50, Lüneburg 2006 erschienen 2005), S. 22-52.

 

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Dr. Claudia Valter
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Graphischen Sammlung

Claudia Valter

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Baugeschichte und Erziehungswissenschaften an der RWTH Aachen.
1995 Promotion mit einer Arbeit zu bürgerlichen Kunst- und Naturaliensammlungen des 17. und 18. Jahrhunderts in Deutschland.
1995–98 Wiss. Mitarbeiterin des Kunsthistorischen Instituts der RWTH Aachen (DFG-Forschungsprojekt „Zur Ikonographie von Naturwissenschaften und Technik, 16. bis 19. Jahrhundert“).
1998–2000 Volontariat Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
2000–2002 Projektleitung Neuauflage „Lexikon der Kunst“ beim Seemann Verlag, Leipzig.
2002–2009 Wiss. Mitarbeiterin der Graphischen Sammlung des Museums Georg Schäfer, Schweinfurt.
seit 2009 Wiss. Mitarbeiterin der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums.

Publikationen (Auswahl)
Gelehrte Gesellschaft. Wissenschaftler und Erfinder im Portrait. In: Hans Holländer (Hg.): Erkenntnis, Erfindung, Konstruktion. Studien zur Bildgeschichte von Naturwissenschaften und Technik vom 16. bis 19. Jahrhundert. Berlin 2000, S. 833-859.
 „... ein Land der Verheißung“. Julius Schnorr von Carolsfeld zeichnet Italien. In Zusammenarbeit mit P. Kuhlmann-Hodick. Köln 2000.
Natur als Garten. Barbizons Folgen. Frankreichs Maler des Waldes von Fontainebleau und die Münchner Landschaftsmalerei. In Zusammenarbeit mit S. Bertuleit. Schweinfurt 2004.
Wilhelm von Kobell. Meister des Aquarells. München 2006.
Bilder wie Worte. Deutsche Zeichnungen und illustrierte Bücher, 1800–1924. Münsterschwarzach 2009.

 

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Dr. Christian Vogel
Pressesprecher

Christian Vogel

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Französischen Literaturwissenschaft an den Universitäten Tübingen, Rom und Hamburg.
1992 Stipendiat des Graduiertenkollegs „Politische Ikonographie“ der DFG an der Universität Hamburg.
1995-1997 Volontariat am Altonaer Museum in Hamburg - Norddeutsches Landesmuseum.
1997 Ausstellung Der Hamburgische Künstlerclub von 1897 - Graphik im Altonaer Museum in Hamburg.
1999-2000 Pressesprecher des ökumenischen „Christus-Pavillons“ auf der Weltausstellung EXPO 2000.
2001 Abschluss der Promotion „Der Werbedienst der deutschen sozialistischen Republik in der Novemberrevolution 1918/1919“ an der Universität Hamburg.
2001 Ausstellung Heinz Glüsing in der Hamburgischen Landesbank.
Seit 2001 am Germanischen Nationalmuseum.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Plakatkunst; politische Propaganda der Weimarer Republik.

Publikationen (Auswahl)
Bildersprache einer eigenen Welt, in: Rudolf Müller (Kat. Galerie Schlichtenmaier), Grafenau 1986.
Abenteuer Buchkunst, in: Weltkunst, 57. Jg., Nr.15, August 1987.
Das Abbild bestimmt den Gegenstand, in: Christoph Rauch, Dupla - Doppel (Kat. Projektförderung Bildende Kunst (PBK) in der Liget Galéria Budapest), Budapest 1992.
Nachgeborene Zeitgenossen, in: Zeitgenössische Epigonen-Ausstellung (Ausst. Kat. Kampnagel-Fabrik Hamburg), 1994.
Propaganda von unten. Postkartengefechte 1914-1918, in: Emanuel Herrmann. Eine österreichische Erfindung erobert die Welt, Klagenfurt 1995.
„Mein lieber Ede...“ - Künstlerpost von Max Pechstein an Eduard Plietzsch (Ausst. Kat. Altonaer Museum in Hamburg), Hamburg 1996.
Die Mitglieder des Hamburgischen Künstlerclubs als „peintres-graveurs“, in: Der Hamburgische Künstlerclub von 1897 (Ausst. Kat. Hamburger Kunsthalle/Altonaer Museum), Fischerhude 1997.
Werbedienst der deutschen sozialistischen Republik, in: Verführungen. Plakate aus Österreich und Deutschland von 1914 bis 1945 (Ausst. Kat. Österreichische Nationalbibliothek Wien/Kunstbibliothek Berlin/Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg), 1998.
Heinz Glüsing - Ölbilder (Ausst. Kat. Hamburgische Landesbank), Hamburg 2001.
„Die schwierigen Bilder“ - Noldes religiöse Visionen, in: kritische berichte H.1, Marburg 2001.
Carl und Claus Becker - Gemälde (Ausst. Kat. Hamburgische Landesbank), Hamburg 2001.
Propaganda für die Republik, in : Jürgen Holstein (Hrsg.), Blickfang. Bucheinbände und Schutzumschläge Berliner Verlage 1919-1933, Berlin 2005, S. 465-474.
Werben für Weimar. Der "Werbedienst der deutschen sozialistischen Republik" in der Novemberrevolution 1918-19, Aachen 2008 (Dissertation).

 

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Dr. Jutta Zander-Seidel
Leiterin der Sammlung Textilien und Schmuck; 2. Stellv. des Generaldirektors

Jutta Zander-Seidel

Vita
Studium der Kunstgeschichte, Christlichen Archäologie und Romanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
1979 Promotion in Kunstgeschichte.
1981-1983 Wissenschaftliches Sekretariat zur Ausstellung "Martin Luther und die Reformation in Deutschland" am Germanischen Nationalmuseum.
1984-1990 Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Germanischen Nationalmuseum (Textiler Hausrat).
1991-1994 Freiberufliche Tätigkeit, Lehraufträge.
Seit 1995 Leiterin der Abteilung Textilien und Schmuck am Germanischen Nationalmuseum.

Publikationen
Kunstrezeption und Selbstverständnis. Eine Untersuchung zur Architektur der Neurenaissance in Deutschland in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Erlangen 1980 (Dissertation).
Textiler Hausrat. Kleidung und Haustextilien in Nürnberg von 1500-1650. München-Berlin 1990.
Kleiderwechsel. Frauen-, Männer- und Kinderkleidung des 18. bis 20. Jahrhunderts. Nürnberg 2002.
Des Bürgermeisters neue Kleider. In: Der Bürgermeister, sein Maler und seine Familie: Hans Holbeins Madonna im Städel. Petersberg 2004, S. 55-61.
Schriftleitung und Beiträge in: G. Ulrich Großmann (Hg.): Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert. Nürnberg 2007.

 

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